Ein blog für Frauen in den Wechseljahren, Körper und Psyche laufen Amok :) Hilfreiche Tipps für die heißen Zeiten und was danach kommt

Archiv für August, 2014

Bewegung macht gute Laune und eine gute Figur

Wenn ich mich mit anderen Frauen über Gewicht, Figur und Wohlfühlen unterhalte, kommen meistens 2 Dinge zur Sprache. Keine Lust, keine Zeit.

Ich bin abends immer total platt und dann auch noch Sport, nöö. Häufige Aussage, die ich natürlich erst mal nachvollziehen kann.

Also wenn ich den Joggern begegne, wenn ich meine Runden mit dem Hund drehe, gebe ich ehrlich zu, das schreckt mich auch ab. Die meisten schleppen sich dahin, das man schon Mitleid mit ihnen hat, wenn man sie nur ansieht. Andere sind so verbissen, das ich mir denke, mein Gott, auch noch in der Freizeit weiterkämpfen, nur um ein Ziel zu erreichen? Wenige laufen leichtfüssig daher und sehen entspannt dabei aus. Die sind dann aber sowieso schon sehr durchtrainiert und scheinen alles richtig zu machen.

Aber Bewegung macht bessere Laune, bringt Sauerstoff in die müden Zellen und baut Säuren ab. Die beste Diät ist nur halb so gut, wenn der Körper keine Chance hat durch erhöhten Stoffwechsel , das Übergewicht schneller abzubauen.

Es reicht ja schon zu walken, also schnell spazieren zu gehen, sagen wir eine halbe bis eine Stunde am Tag. Oder eben ein bis zweimal pro Woche eine Sportart zu finden, die einem wirklich Spaß macht. Bei mir ist es Zumba. Ich liebe es, zu tanzen, Musik macht mich glücklich und so eine Stunde Zumba formt den Körper wirklich aufs Beste. Ich mache es seit über 2 Jahren und der Erfolg ist wirklich großartig. Ich habe lange darauf gewartet, das diese Sportart erfunden wurde :D, aber jetzt hab ich das, was ich liebe. Und wenn ich mal wieder eine Woche, ich esse jetzt bewusst weniger und achte genau darauf, was es ist, einlege, ich sage nicht Diät, weil es in Wirklichkeit keine ist, dann ist der Erfolg relativ schnell zu sehen.

Und egal wie sch……. ich vorher drauf war, danach ist alles viel entspannter.

 

 

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Mein zweites Leben

Die Freiheit sich noch einmal neu zu entscheiden, die eingefahrenen Gleise zu verlassen, das ist so ein wunderbares Gefühl, in dem ich derzeit lebe. Durch die Rationalisierung von Arbeitsplätzen in dem Unternehmen, in dem ich schon über 2 Jahrzehnte arbeite, bietet sich mir die Chance, beruflich und auch sonst noch einmal durchzustarten. Und ja ich bin mehr als bereit. Natürlich hab ich auch Ängste, die mich nicht immer so gut schlafen lassen, aber das gehört dazu und ist durchaus willkommen, damit ich nicht völlig abhebe. Ich bin dankbar, für all das, was ich in dem Unternehmen lernen durfte, doch meine Lebensträume klopfen immer noch an meine Herzenstür und möchten gehört und gelebt werden. Ich liebe es,zu lernen, zu schreiben und gemachte Erfahrungen mit anderen zu teilen und natürlich auch von anderen, Gleichgesinnten inspiriert zu werden.

Risikobereit war ich immer schon, und bin damit auch des öfteren ganz schön auf der Nase gelandet, aber wer kennt das nicht. Das Leben ist eben, wenn es lebenswert ist, nicht immer die pure Komfortzone. Was mir Schwierigkeiten macht, ist mich selbst zu disziplinieren, aber ich will ja lernen, dazulernen. Also steht das ganz oben auf meinem Plan. Wie ich aus dem blog http://anti-uni.com/ gelernt habe, ist es wichtig, sich einen Zeitrahmen zu setzen, um neue Projekte zu testen. In diesem Zeitrahmen auch wirklich jeden Tag etwas für das neue Projekt zu tun. Okay, beides läuft und ich bin sehr gespannt, ob und wie es laufen wird.

Zähne und Zahnfleisch ein wichtiges Thema mit zunehmenden Lebensjahren

Heute war ich beim Zahnarzt. Ich bin nicht wirklich gern dort aber wer kann das schon von sich behaupten.

Schlechte Zähne hab ich  nicht, wenn das Zahnfleisch nur mitspielen würde. Also Fazit, mein Zahnfleisch geht zurück und dadurch droht irgendwann einmal das Ausfallen auch von gesunden Zähnen. Bei Nachfrage heisst es, ja mehr Mundhygiene könnte es vielleicht verhindern. Aber was außer Zähneputzen und Zahnzwischenräume sauber halten kann noch getan werden? Ich kann mir ja schlecht Desinfektionsspray in den Mund sprühen 🙂 Das „vielleicht2  genügt mir aber nicht, und das hat mich wieder mal auf die Spur gebracht. Was tun? Folsäure, Vitamin C und Kalzium braucht mein Zahnfleisch und auch die Zähne. Okay. Bestimmte Schüsslersalze wie Calzium und Silicea werden empfohlen. Und dann bin ich wieder bei einem Thema gelandet, ws ich vor Jahren schon mal angetestet habe. Das Ölziehen. Das kommt aus dem ayurvedischen und soll Zähne und Zahnfleisch säubern von Toxinen und Bakterien. Dazu nimmt man einen Esslöffel Öl (Sesam, Sonnenblumen oder Kokosöl) in den Mund und zieht es 20 Minuten durch die Zahnlücken ohne es runterzuschlucken und natürlich mit kleinen Pausen zwischendurch, damit man keinen Krampf in den ungeübten Kiefer bekommt. Da das Öl sich in diesem Zeitraum in alle Zwischenräume des Zahnfleisches setzen kann und durch die Bewegung im Mund alle schädlichen Bakterien ausleiten kann, spuckt man es nach Ablauf der Zeit aus und spült mit reichlich warmem Wasser den Mund immer wieder aus. Danach werden die Zähne wie üblich geputzt.

Sicherlich am Anfang gewöhnungsbedürftig, aber nach Langzeitstudien im Zahnbereich sehr wirkungsvoll. Nur schade, das mir diese Info nicht von meinem Zahnarzt gegeben wurde.

Wie auch immer, ich werde das jetzt in mein Morgenritual mit einbeziehen und schauen, ob sich eine Besserung einstellt.

 

Warum ist es so schwer, uns selbst so zu mögen, wie wir halt sind?

Ich glaube, vieles ist anerzogen und antrainiert. Ich weiß noch, als ich als junges Mädchen vor dem Spiegel stand, mich anschaute um mein äußeres ich, was sich sehr schnell veränderte anschaute. Meine Mutter sah es und sagte, sei nicht so affig. Sie mißbilligte alles, was ich tat, um mir und anderen zu gefallen. Und ich hatte den Eindruck, es ist nicht gut, offen zu zeigen, das ich mich mag. Ausprobieren, was ich noch nicht kannte. Also versteckte ich mein Frausein und hab ganz lange gebraucht, um mich zu mögen, als Frau

Die öffentlichen Feministinnen, in deren Dunstwolke ich groß geworden bin, haben es ja auch immer wieder gepredigt. Frauen sind keine Sexobjekte. Das stimmt wohlgemerkt, aber wohin hat das nun geführt? Die Resonanz darauf war, das es immer mehr nackte Fauenkörper gab und gibt. Überall. Und das sich heute fast alle Frauen nur noch über ihr Äußeres identifizieren. Hat also auch nicht wirklich was gebracht.

Mir war es unangenehm, wenn Männer mir Komplimente machten, da konnte ich nix mit anfangen. Seit einigen Jahren kann ich das wesentlich besser annehmen und habe gelernt, mich einfach für das Kompliment zu bedanken und gut ist.

Und was noch viel besser ist, ich kann mich auch mal selbst loben und anerkennen, wenn ich etwas gut gemacht habe. Das war schon schwerer. Aber mit viel Übung hat es geklappt. Falsche Bescheidenheit bringt uns nicht weiter und immer abzuwiegeln, ach das war doch nix besonderes, nein, es war nicht immer leicht, bestimmte Dinge zu tun, zu erreichen. Und ich erkenne mich an und lobe mich dafür. Wer mich als arrogant betrachtet deswegen, darf das gerne weiterhin tun, mich störts nicht. Ich mag mich so wie ich bin. Und das war harte Arbeit 😀

 

Am liebsten barfuß

Ein gefühltes Leben lang hatte ich oft kalte Füsse. Doch das hat sich in den letzten Jahren ziemlich verändert. Bedingt durch die unerwarteten Hitzewallungen, fühle ich mich am wohlsten wenn ich keine Schuhe oder zumindest keine Strümpfe an den Füßen habe. Irgendwie geht die Hitze schneller aus dem Körper, wenn die Füsse frei von Schuhen und Strümpfen sind. Daher ein Hoch auf offene Sandalen, Flip-Flops oder einfach Barfuß gehn. Na gut im Winter geht das natürlich eher nicht. Aber dick gefütterte Schuhe oder Stiefel sind mir ein Graus.

 

Bin ich sauer!?

Ein wichtiges  Thema in der Zeit der Wechseljahre ist die Übersäuerung. Hatten wir durch die regelmäßige Monatsblutung in den Jahren zuvor noch eine monatliche Reinigung, die Schlacken und sonstige Schadstoffe zumindest teilweise abtransportiert haben, fehlt uns diese nun.

Die Übersäuerung macht dem Körper sehr zu schaffen, ist die Ursache für viele Krankheiten und Alterserscheinung. Basenreiche Ernährung wie Obst, Gemüse, Kräutertees und Vollkornbrot sind sehr hilfreich und gesund. Verzicht auf Fleisch und Zucker gehören dazu. Ausserdem tut es unserem Körper sehr gut, einmal wöchentlich ein Basenbad zu machen. Es gibt einige gute Basenbäder, die über die Haut Schlacken abbauen und so sehr gut zum Abtransport der Schadstoffe im Körper helfen. Ein Basenbad sollte nicht zu heiß sein, aber mindestens eine halbe Stunde dauern. Man fühlt sich hinterher sehr entspannt und es hilft sehr einen guten Schlaf zu haben. Daher am besten abends vor dem Schlafengehen. Auch die guten Bitterstern Tropfen, die dem Organismus helfen, zu entsäuern. sind sehr hilfreich.

Als ich vor gut 10 Jahren meine Ausbildung zur Heilpraktikerin machte, haben sich meine Studienfreundin und ich sehr ausgiebig mit dem Thema Entsäuerung beschäftigt. Wir haben alles zusammengetragen, was zu diesem Thema gehörte und natürlich auch im Selbstversuch ausprobiert. Ich kann nur sagen, ich habe dadurch ein völlig neues Körpergefühl und Wohlbefinden bekommen und vielleicht ist es auch ein Grund dafür, warum ich mich in den Wechseljahren besser gefühlt habe, als viele andere Frauen.

Was ebenfalls nicht unterschätzt werden sollte, ist eine ausreichende tägliche Menge an gutem Wasser. Damit meine ich bevorzugt Quellwasser. Mein persönlicher Favorit ist hier das Wasser von St. Leonhard.  Ich weiß, es ist etwas teurer, aber es ist wunderbar in der Qualität. Ich spüre deutlich den Unterschied zwischen diesem Wasser und anderen stillen Wassern. Zugegeben, ich bin sehr sensibel, was Lebensmittel mit meinem Körper machen und spüre, ob mir etwas gut tut, oder nicht.

Als letztes möchte ich noch sagen, das ich durchaus noch ab und zu Fleisch esse, auch mal gerne Wein trinke oder Schokolade esse. Aber eben ab und zu und nicht täglich. Es ist wirklich nicht nötig, außer bei bestimmten Krankheitsbilder, völlig auf solche Dinge zu verzichten, aber wenn man erst einmal den Unterschied im täglichen Wohlbefinden spürt, fällt einem der Verzicht viel leichter.

Wer spezielle Fragen hat, kann sich gerne per email an mich wenden. Ich gebe gerne meine Erfahrungen weiter.

Das Verabschieden von Lebenslügen und der Einzug von Weisheit

Eines der wirklich befreienden Eigenschaften, wenn man durch die Wechseljahre geht, ist das Erkennen und verabschieden von eigenen Lebenslügen. Wir haben uns möglicherweise in all den vergangenen Jahren oft in die eigene Tasche gelogen. Sind auch Lügen von anderen aufgesessen, die uns bestimmte Dinge über das Frausein weismachen wollten. Das ist nun bei den meisten von uns vorbei. Wir wissen nun, wer wir wirklich sind, können alten Balast abwerfen und fühlen uns freier.

Wir wissen nun, das bestimmte Illusionen über Männer, die Ehe, über das Erziehen von Kindern einfach nicht lebbar sind. Jede Person, mit der wir in enger Beziehung stehen, hat eine eigene Persönlichkeit, die wir nicht mit allen Mitteln umformen können und sollen. Auch unsere eigenen Schwächen sind uns wesentlich bewusster und wir haben uns, wenn alles gut gelaufen ist, und wir unsere Schattenseiten auch einmal ehrlich betrachtet haben, anerkannt und integriert. Sehr wertvoll dabei war für mich das Buch und Vorträge von Dr. Rüdiger Dahlke, die ich mir auf Youtube angeschaut habe. Wir sind eben nicht nur lichte Gestalten, sondern haben alle unsere Schattenseiten. Es ist heilsam, das anzuerkennen, sie nicht weiter zu leugnen.Rüdiger Dahlke hat auch sehr anschaulich dargestellt, wie wir Frauen uns selber „fertigmachen“. Jeden Tag dieser Blick auf unsere ungeliebten Stellen am Körper, unser wetteifern mit den vermeintlich Schöneren, Beliebteren. Das macht extrem schlechte Laune. Und gerade in der Zeit, in der unser Körper sich so verändert, und wir uns oft genug schon wegen der Hormone selbst nicht leiden können, sollten wir verstehen, das es nichts nutzt, niemandem nutzt, wenn wir uns auch noch selber niedermachen.

Es fallen zentnerweise Lasten von uns ab, wenn wir uns endlich als die mögen, die wir nun mal sind. Das ist dann auch wie eine Einladung für unsere Umwelt, uns mehr zu mögen.

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