Ein blog für Frauen in den Wechseljahren, Körper und Psyche laufen Amok :) Hilfreiche Tipps für die heißen Zeiten und was danach kommt

Archiv für September, 2014

Nochmal Gedanken über Hormone

Nachdem ich nun in einem Buch von Sabrina Fox über die Bioidentischen Hormone nach Dr Rimkus gelesen habe, gehe ich das Thema noch mal an. Ich habe mir einen Termin gemacht, bei einer Ärztin, die damit bekannt ist.  Aus Erfahrung weiß ich, daß ich die chemischen Hormone nicht vertrage, aus der Zeit der Pille. Egal welche ich nahm, mir gings nicht gut damit. Aber zunächst werde ich mal ein aktuelles Blutbild  machen lassen, danach einen aktuellen Hormonspiegel , den wir natürlich selbst zahlen müssen. Ich stelle fest, das alles, was von Nutzen ist, in der Regel nicht von der Krankenkasse übernommen wird. Bei den bioidentischen Hormonen wird ganz individuell zusammengestellt, welche Hormone in welcher Höhe dem Körper zugeführt werden. Das ist bei den Pharmamitteln nicht möglich.

Ich bin gespannt und werde berichten, ob ich mich dazu entschlossen habe oder nicht.

 

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Sonnenlicht

Ohne Sonne geht gar nix. Erst recht nicht, wenn der Körper in eine allmähliche Schieflage gerät. Im Sommer geht es uns immer besser als im Winter.  Das liegt, wissenschaftlich erwiesen, am vielen Sonnenlicht. Sonne regt die Produktion von einigen Hormonen an. Und das für den Körper überlebens-wichtige Vitamin D.

Das geht ja bekanntlich in den Wechseljahren ganz schön den Bach runter. Deshalb spüren wir im Winter dann auch alle unsere „Knochen“

Ich war Ende diesen Winters, also Anfang 2014 das erste Mal seit ewigen Zeiten in einem Sonnenstudio. Mir fehlten Licht und Wärme und da hab ich mich halt ein bisschen auf die Sonnenbank gelegt. Kurz danach ging es mir großartig. Ich schwebte förmlich durch die Stadt und machte meine Einkäufe. Später am Tag taten mir alle Knochen weh und eine große Erschöpfung machte sich in meinem Körper breit. Was war denn jetzt los? Ich dachte, ich würde krank. Am übernächsten Tag ging es mir wieder gut. Als ich das nächste Mal, so nach 10 Tagen wieder auf die Sonnenbank ging, hatte ich das selbe Symptom in abgeschwächter Form wieder.  Irgendwann machte es klick und ich verstand, das mein Körper mit einem ungewohnten Hormon konfrontiert wurde, was er offensichtlich dringend benötigte.

Durch meinen Hund gehe ich ja sowieso jeden Tag raus in die Sonne und an die Luft. Aber meistens bekomme ich ja nur am Gesicht und an den Armen Sonne ab, und das ist für eine genügende Produktion des Vitamins D eben zu wenig.

Daher sind Sonnenbäder im Sommer wirklich gesund, auch für das Stimmungsbarometer. Und im Winter ist es keine Schande, gegen den Winterblues und die blasse Haut ein regelmäßiges Maß an Sonnenbankeinheiten zu nehmen. Oder in der Sonne zu überwintern in wärmeren Gefilden. 😀

Darüber denke ich in letzter Zeit mit wachsender Begeisterung nach.

Innen und außen

Veränderung findet innen und außen statt. Wie gut oder weniger gut, liegt auch oder hauptsächlich daran, wie Du darüber denkst. Wird es besser? Für mich waren die letzten 10 Jahre eine ständige Veränderung zum Guten hin. Wie siehst Du Dich mit sagen wir mal 55 Jahren? Siehst Du Dich als aktive und attraktive Frau, die jetzt schon viel eher weiß,was sie will? Es benennen kann und sich auch traut,  ihre Vorstellungen laut und deutlich zu äußern? Sich nicht mehr nach jeder hochgezogenen Braue richtet,wenn die Vorstellungen mit denen der anderen nicht konform sind.

Zu sich selber stehen, sich selber wirklich mögen hat nichts mit Egoismus zu tun, sondern mit Reife.

Das Bild, das wir von uns zeichnen,lässt uns auch in dieses Bild hineinwachsen. Korrekturen kannst Du immer wieder vornehmen. Denn was Dir heute gefällt, kann Dir in 2 oder 3 Jahren schon überflüssig vorkommen. Hauptsache im Fluß bleiben. Mal aktiv, in der Strömung,oder ein bisschen anstrengend auch gegen den Strom. Dann wieder treibend in einem Boot, den Himmel beobachtend oder die Landschaft. Das Leben selbst hat ja noch Herausforderungen jeder Art für uns parat.  Ich habe einen Begriff für mich gefunden, was alles ausdrückt, was mich jetzt und zu jeder Zeit, die noch kommen wird, ausmacht. Ich nenne es Lebenskünstlerin. Dieser Begriff ist im Sommer dieses Jahr aufgetaucht, einfach so in meinem Inneren. Und er hat mich so richtig glücklich gemacht und ich habe beschlossen, wenn mich jemand fragt, was ich beruflich mache, antworte ich, hauptberuflich Lebenskünstlerin. Ds umfasst alles, was ich bin. Mit weniger gebe ich mich nicht mehr zufrieden. ❤

september2014 025

Über die nicht mehr vorhandene Geduld

“Ich habe für bestimmte Dinge nicht mehr die Geduld. Nicht, weil ich arrogant geworden bin, sondern einfach, weil ich einen Punkt in meinem Leben erreicht habe, wo ich keine Zeit mehr vergeuden möchte mit Dingen, die mir missfallen oder weh tun. Ich habe keine Geduld mehr für Zynismus, übertriebene Kritik und Forderungen jeglicher Art. Ich unternehme keine Anstrengenungen mehr, denjenigen zu gefallen, die mich nicht mögen, die zu lieben, die mich ablehnen und jenen zuzulächeln, die mir niemals ein Lachen schenken.

Ich verschwende keine einzige Minute mit Menschen, die lügen oder mich manipulieren wollen. Auch akzeptiere ich keine Heuchelei, Unehrlichkeit und billiges Lob. Selektive Gelehrsamkeit und akademische Arroganz toleriere ich nicht mehr. Ich hasse Konflikte und Vergleiche.

Unsere Welt besteht aus Gegensätzen und darum meide ich starre und unflexible Menschen. Bei Freundschaften ist mir Loyalität wichtig. Mit Verrat kann ich nicht umgehen. Ich komme nicht mit Menschen klar, die keine Komplimente machen können und keine ermutigenden Worte finden. Übertreibungen langweilen mich. Ferner habe ich Schwierigkeiten mit Menschen, die keine Tiere mögen.  Und darüberhinaus habe ich keine Geduld mit jemanden,  der meine Geduld nicht verdient hat.“

Zitat von Meryl Streep gefunden bei Ellen vom Seelenruhig blog. Danke dafür

Wo ist eigentlich meine Energie geblieben?

Etwas, was man irgendwann in der wechselhaften Zeit feststellt, bei mir war es ziemlich bald, das man sich dauernd ausgepowert fühlt. Ich war froh, wenn ich nachmittags, wenn ich aus dem Büro nach Hause kam, erst einmal eine halbe Stunde auf die Couch fallen konnte. Ich hatte einfach keine Kraft mehr. Lange hab ich überlegt, fehlen mir Vitamine, hatte ich zuviel Streß? Nein das wars nicht, mir fehlten Hormone, ganz einfach. Aber es war nicht einfach. Ich kam mir oft vor, als hätte ich Kaugummi an den Beinen oder wahlweise auch im Kopf, wenn ich mich nachmittags noch mal richtig konzentrieren musste, oder mich körperlich anstrengen.

Oft hab ich mich in der Zeit gefragt, wieso meine Mutter, mit ihren damals 70 Jahren, mehr Durchhaltevermögen hatte als ich. Ich kam wirklich nicht drauf und hab mich richtig mies gefühlt. Bis mir irgendwann ein Licht aufging. Sie nimmt täglich Hormone! Das hielt sie natürlich künstlich fitter.

Mittlerweile hat sich mein Leistungstief wieder verzogen. Manchmal frag ich mich, wo war ich, also mein mir bekanntes ich, die letzten Jahre eigentlich? Ich hab mich oft nicht wiedererkannt, so saft- und kraftlos, wie ich mich ab nachmittags immer gefühlt habe. Mittlerweile wirds langsam wieder besser. Ich merke, das meine Energie noch da ist, wenn ich nach Hause komme und ich nicht gleich Richtung Couch schiele, sondern gleich weiter mache im Tagesgeschehen. Oder einfach auch daran, daß ich wieder mehr machen möchte, in allen möglichen Bereichen.

Mein Körper hat in der Hormonumstellung ganz viel Ruhe und Geduld gebraucht. Die ich ihm natürlich nicht immer gegeben habe, aber doch viel öfter. Aber rückblickend denke ich oft, als echte Karrierefrau mit Haushalt und Kindern hält man das wohl ohne Hormone kaum durch. Und da es ja heute schick ist, mit 40 noch mal Kinder zu bekommen, weiß ich nicht, ob das so eine gute Idee ist.

Denn einige Jahre später, möglicherweise gerade dann, wenn die Kleinen pubertieren, fängt Mama mit den Wechseljahren an. Eine hochexplosive Mischung, die häusliche Katastrophen geradezu heraufbeschwören. 😀

 

 

 

Mein Morgengebet

Lieber Gott, bisher geht es mir gut. Ich habe noch nicht getrascht, die Beherrschung verloren, war noch nicht muffelig, gehässig, egoitisch oder zügellos. Ich habe noch nicht gejamment, geklagt, geflucht oder Schokolade gegessen. Die Kreditkarte habe ich auch noch nicht belastet. Aber in etwa einer Minute werde ich aus dem Bett klettern und dann brauche ich wirklich deine Hilfe…”

unbekannte Verfasserin

Ich wünsche Euch einen schönen Tag 😀

Ein Prise Humor hilft das Leben leichter zu nehmen.

 

 

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