Ein blog für Frauen in den Wechseljahren, Körper und Psyche laufen Amok :) Hilfreiche Tipps für die heißen Zeiten und was danach kommt

Archiv für die Kategorie ‘Hormone’

Natürliche Hormone

Derzeit fliegen mir die Artikel für diesen blog nur so zu und deshalb schreib ich sie so runter, damit ich es nicht wieder vergesse.

Hormonfördernde Nahrungsmittel sind zum Beispiel Granatäpfel, die ich derzeit wieder mit großem Genuß, kombiniert mit leckerem Hüttenkäse und einer Prise Vanillezucker zum Frühstück esse. Dann Petersilie, Walnüsse, Oliven, Kürbiskerne usw.  Ich habe dazu einen link gefunden, bei dem eine schöne Bildtafel und weiterführender Text gute Tipps geben.

http://www.quellonline.de/hormone-in-balance/

 

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Leinöl ein freundlicher Helfer

Ich kanns ganz gut, mir morgens vor dem Frühstück einen Esslöffel Leinöl in den Mund schieben. Ich mag diesen Geschmack. Andere können es nicht und rühren ihn unter eine Portion Hüttenkäse oder unters Müsli. Leinöl verfügt als erstes über das gelobte Omega 3 Fett, was es sonst nur  im Fisch gibt. Dieses Fett ist freundlich zum Herz und zum Darm und senkt nachweislich den Cholesterinspiegel. Sehr gut. Dann kann es aber auch das aufgestaute Wasser im Körper ableiten. Das was einen so aufgeschwemmt aussehen lässt. Ich kann es nur bestätigen. Mein Körper sieht inzwischen anders aus. Diese Wassereinlagerungen, die ich eigentlich schon immer hatte, vor allem vor der Menstruati0n und jetzt eigentlich dauerhaft, sind verschwunden. Wunderbar.

Ich kann nicht versprechen, das es bei allen gleich gut wirkt, aber bei mir hat es das getan. Deshalb als Tipp an Euch von mir.

kosmos

Und wie gehts Dir heute?

Heute ist ein viel zu weiter Begriff, um Stimmungen, die schneller wechseln als die Wolken vor die Sonne ziehen können, zu beschreiben. Eben noch völlig mit mir und der Welt im tiefen Frieden, reicht es manchmal schon, ein falscher Blick, ein falsches Wort oder das was ich mir heute morgen im Bett zum Anziehen ausgedacht habe, ist teilweise noch im Wäschekorb, sieht die Welt plötzlich rabenschwarz aus. Von jetzt auf gleich steht das ganze Leben in Frage.

Pubertäres Verhalten.  Tränen, wo sonst sowas überhaupt nicht meine Art ist. Wegen nichts.

Da hilft nur Geduld mit sich selbst. Sich gut zureden, wenn sonst keiner in der Nähe ist, der das übernimmt. Und meistens ist keiner freiwillig in der Nähe, bei solchen Gefühlswallungen, es sei denn eine Freundin, die gerade das gleiche durchmacht und annähernd nachempfinden kann, was da gerade in dir abläuft.

Die gute Nachricht, es geht vorbei. Und es benötigt eben Zeit. Helfen können bestimmte Mineralstoffe, Vitamine,  Spurenelemente, Sonne und Ruhe.

Hier noch ein link zum nachlesen, was der Körper wofür benötigt.

http://www.naturheilverfahren-hessen.de/naturheilverfahren/lexikon/wechseljahre-vitamine-und-spurenelemente-400.html

Alles wird wieder gut. Ganz bestimmt.

 

 

Sonnenlicht

Ohne Sonne geht gar nix. Erst recht nicht, wenn der Körper in eine allmähliche Schieflage gerät. Im Sommer geht es uns immer besser als im Winter.  Das liegt, wissenschaftlich erwiesen, am vielen Sonnenlicht. Sonne regt die Produktion von einigen Hormonen an. Und das für den Körper überlebens-wichtige Vitamin D.

Das geht ja bekanntlich in den Wechseljahren ganz schön den Bach runter. Deshalb spüren wir im Winter dann auch alle unsere „Knochen“

Ich war Ende diesen Winters, also Anfang 2014 das erste Mal seit ewigen Zeiten in einem Sonnenstudio. Mir fehlten Licht und Wärme und da hab ich mich halt ein bisschen auf die Sonnenbank gelegt. Kurz danach ging es mir großartig. Ich schwebte förmlich durch die Stadt und machte meine Einkäufe. Später am Tag taten mir alle Knochen weh und eine große Erschöpfung machte sich in meinem Körper breit. Was war denn jetzt los? Ich dachte, ich würde krank. Am übernächsten Tag ging es mir wieder gut. Als ich das nächste Mal, so nach 10 Tagen wieder auf die Sonnenbank ging, hatte ich das selbe Symptom in abgeschwächter Form wieder.  Irgendwann machte es klick und ich verstand, das mein Körper mit einem ungewohnten Hormon konfrontiert wurde, was er offensichtlich dringend benötigte.

Durch meinen Hund gehe ich ja sowieso jeden Tag raus in die Sonne und an die Luft. Aber meistens bekomme ich ja nur am Gesicht und an den Armen Sonne ab, und das ist für eine genügende Produktion des Vitamins D eben zu wenig.

Daher sind Sonnenbäder im Sommer wirklich gesund, auch für das Stimmungsbarometer. Und im Winter ist es keine Schande, gegen den Winterblues und die blasse Haut ein regelmäßiges Maß an Sonnenbankeinheiten zu nehmen. Oder in der Sonne zu überwintern in wärmeren Gefilden. 😀

Darüber denke ich in letzter Zeit mit wachsender Begeisterung nach.

Wo ist eigentlich meine Energie geblieben?

Etwas, was man irgendwann in der wechselhaften Zeit feststellt, bei mir war es ziemlich bald, das man sich dauernd ausgepowert fühlt. Ich war froh, wenn ich nachmittags, wenn ich aus dem Büro nach Hause kam, erst einmal eine halbe Stunde auf die Couch fallen konnte. Ich hatte einfach keine Kraft mehr. Lange hab ich überlegt, fehlen mir Vitamine, hatte ich zuviel Streß? Nein das wars nicht, mir fehlten Hormone, ganz einfach. Aber es war nicht einfach. Ich kam mir oft vor, als hätte ich Kaugummi an den Beinen oder wahlweise auch im Kopf, wenn ich mich nachmittags noch mal richtig konzentrieren musste, oder mich körperlich anstrengen.

Oft hab ich mich in der Zeit gefragt, wieso meine Mutter, mit ihren damals 70 Jahren, mehr Durchhaltevermögen hatte als ich. Ich kam wirklich nicht drauf und hab mich richtig mies gefühlt. Bis mir irgendwann ein Licht aufging. Sie nimmt täglich Hormone! Das hielt sie natürlich künstlich fitter.

Mittlerweile hat sich mein Leistungstief wieder verzogen. Manchmal frag ich mich, wo war ich, also mein mir bekanntes ich, die letzten Jahre eigentlich? Ich hab mich oft nicht wiedererkannt, so saft- und kraftlos, wie ich mich ab nachmittags immer gefühlt habe. Mittlerweile wirds langsam wieder besser. Ich merke, das meine Energie noch da ist, wenn ich nach Hause komme und ich nicht gleich Richtung Couch schiele, sondern gleich weiter mache im Tagesgeschehen. Oder einfach auch daran, daß ich wieder mehr machen möchte, in allen möglichen Bereichen.

Mein Körper hat in der Hormonumstellung ganz viel Ruhe und Geduld gebraucht. Die ich ihm natürlich nicht immer gegeben habe, aber doch viel öfter. Aber rückblickend denke ich oft, als echte Karrierefrau mit Haushalt und Kindern hält man das wohl ohne Hormone kaum durch. Und da es ja heute schick ist, mit 40 noch mal Kinder zu bekommen, weiß ich nicht, ob das so eine gute Idee ist.

Denn einige Jahre später, möglicherweise gerade dann, wenn die Kleinen pubertieren, fängt Mama mit den Wechseljahren an. Eine hochexplosive Mischung, die häusliche Katastrophen geradezu heraufbeschwören. 😀

 

 

 

Wechseljahre mit oder ohne Hormone?

Das ist ein Thema für sich. Viele sind der Meinung, sie halten es nicht aus, ohne Hormone, weil die das Gesamtbefinden verbessern. Andere sind strikt dagegen, wegen des Brustkrebsrisikos zum Beispiel. Immer wieder ein großes Diskusionsthema bei den Betroffenen.  Ich kann nichts dazu sagen, wieviel besser es sich mit Hormonen aushalten lässt, da ich keine genommen habe. In mir hat sich alles gesträubt dagegen. Ab und zu hab ich mal was pflanzliches oder ein homöopathisches Mittel genommen, mehr nicht. Andere Frauen können sich sehr gut mit diesen Hormonpflastern helfen. Die klebt man auf die Haut und die Hitzewallungen sind für einige Tage oder Wochen weg. Zu den Hormonen, die man einnimmt habe ich keine besonders gute Meinung, weil ich bei meiner Mutter gesehen habe, das sie zwar gut über die Beschwerden helfen, sie aber nicht dauerhalft beseitigen. Jedesmal wenn meine Mutter sie dann endgültig absetzen wollte, bekam sie prompt wieder die verhassten Hitzewallungen in der Nacht und hat dann schnell wieder angefangen sie zu nehmen. Endreslutat ist, das sie mit 75 immer noch Hormone genommen hat. Das kann es ja wohl nicht sein.

Wie schon am Anfang gesagt, es lässt sich gut und stundenlang darüber diskutieren, über das für und wider. Ich hab inzwischen gelernt, das es Frauen gibt, die können und wollen die Beschwerden nicht aushalten und greifen dem Rat des Frauenarztes folgend zu den Hormonen. Und die anderen arangieren sich mit ihrem Körper und haben es nach einer Weile überstanden und merken, wie die Feuerstöße im Körper immer weniger werden. Empfehlungen oder Ratschläge kann man da nicht aussprechen, die muß ja letztendlich auch jede mit sich selbst ausmachen.

 

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