Ein blog für Frauen in den Wechseljahren, Körper und Psyche laufen Amok :) Hilfreiche Tipps für die heißen Zeiten und was danach kommt

Beiträge mit Schlagwort ‘Geduld’

Über die nicht mehr vorhandene Geduld

“Ich habe für bestimmte Dinge nicht mehr die Geduld. Nicht, weil ich arrogant geworden bin, sondern einfach, weil ich einen Punkt in meinem Leben erreicht habe, wo ich keine Zeit mehr vergeuden möchte mit Dingen, die mir missfallen oder weh tun. Ich habe keine Geduld mehr für Zynismus, übertriebene Kritik und Forderungen jeglicher Art. Ich unternehme keine Anstrengenungen mehr, denjenigen zu gefallen, die mich nicht mögen, die zu lieben, die mich ablehnen und jenen zuzulächeln, die mir niemals ein Lachen schenken.

Ich verschwende keine einzige Minute mit Menschen, die lügen oder mich manipulieren wollen. Auch akzeptiere ich keine Heuchelei, Unehrlichkeit und billiges Lob. Selektive Gelehrsamkeit und akademische Arroganz toleriere ich nicht mehr. Ich hasse Konflikte und Vergleiche.

Unsere Welt besteht aus Gegensätzen und darum meide ich starre und unflexible Menschen. Bei Freundschaften ist mir Loyalität wichtig. Mit Verrat kann ich nicht umgehen. Ich komme nicht mit Menschen klar, die keine Komplimente machen können und keine ermutigenden Worte finden. Übertreibungen langweilen mich. Ferner habe ich Schwierigkeiten mit Menschen, die keine Tiere mögen.  Und darüberhinaus habe ich keine Geduld mit jemanden,  der meine Geduld nicht verdient hat.“

Zitat von Meryl Streep gefunden bei Ellen vom Seelenruhig blog. Danke dafür

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Wo ist eigentlich meine Energie geblieben?

Etwas, was man irgendwann in der wechselhaften Zeit feststellt, bei mir war es ziemlich bald, das man sich dauernd ausgepowert fühlt. Ich war froh, wenn ich nachmittags, wenn ich aus dem Büro nach Hause kam, erst einmal eine halbe Stunde auf die Couch fallen konnte. Ich hatte einfach keine Kraft mehr. Lange hab ich überlegt, fehlen mir Vitamine, hatte ich zuviel Streß? Nein das wars nicht, mir fehlten Hormone, ganz einfach. Aber es war nicht einfach. Ich kam mir oft vor, als hätte ich Kaugummi an den Beinen oder wahlweise auch im Kopf, wenn ich mich nachmittags noch mal richtig konzentrieren musste, oder mich körperlich anstrengen.

Oft hab ich mich in der Zeit gefragt, wieso meine Mutter, mit ihren damals 70 Jahren, mehr Durchhaltevermögen hatte als ich. Ich kam wirklich nicht drauf und hab mich richtig mies gefühlt. Bis mir irgendwann ein Licht aufging. Sie nimmt täglich Hormone! Das hielt sie natürlich künstlich fitter.

Mittlerweile hat sich mein Leistungstief wieder verzogen. Manchmal frag ich mich, wo war ich, also mein mir bekanntes ich, die letzten Jahre eigentlich? Ich hab mich oft nicht wiedererkannt, so saft- und kraftlos, wie ich mich ab nachmittags immer gefühlt habe. Mittlerweile wirds langsam wieder besser. Ich merke, das meine Energie noch da ist, wenn ich nach Hause komme und ich nicht gleich Richtung Couch schiele, sondern gleich weiter mache im Tagesgeschehen. Oder einfach auch daran, daß ich wieder mehr machen möchte, in allen möglichen Bereichen.

Mein Körper hat in der Hormonumstellung ganz viel Ruhe und Geduld gebraucht. Die ich ihm natürlich nicht immer gegeben habe, aber doch viel öfter. Aber rückblickend denke ich oft, als echte Karrierefrau mit Haushalt und Kindern hält man das wohl ohne Hormone kaum durch. Und da es ja heute schick ist, mit 40 noch mal Kinder zu bekommen, weiß ich nicht, ob das so eine gute Idee ist.

Denn einige Jahre später, möglicherweise gerade dann, wenn die Kleinen pubertieren, fängt Mama mit den Wechseljahren an. Eine hochexplosive Mischung, die häusliche Katastrophen geradezu heraufbeschwören. 😀

 

 

 

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